Weshalb diese Homepage?

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Freunde, 14.04.09

der Bürger unserer Zeit verweigert sich immer mehr den öffentlichen Pflichten und zieht sich frustriert in die Privatsphäre zurück.
Dies wird zusehends deutlich u.a. an den drastisch zurückgehenden Wahlbeteiligungen, dem fehlenden Engagement im öffentlichen Bereich, der Politikverdrossenheit usw.
Über Gründe dieses „Rückzuges“ der Bürger ist schon viel spekuliert worden: Bis heute ist ein Gegensteuern nicht feststellbar....
.... im kommunalen Bereich wird der Bürger von den Politikern weitgehend nur zu den
Wahlkampfzeiten wahrgenommen,
.... die Meinungsvielfalt ist durch offene oder verdeckte Koalitionen beeinträchtigt,
.... wenn bei Personenwahlen aus Rücksicht auf den Koalitionspartner keine Gegenkandidaten
aufgestellt werden, verkommt das Ganze zur Farce,
.... in wenigen Leserbriefen versuchen Bürger ihren Unmut über solche Entwicklungen zu
artikulieren. Man muß schon Glück haben, wenn die Presse einen Artikel überhaupt
annimmt bzw. keine Kürzungen vornimmt,
.... was gilt in Zweibrücken eine Lesermeinung? Sie wird von den Verantwortlichen
übergangen oder als Querulantenanliegen diffamiert. Deshalb ist ihre kommunalpolitische
Wirkung gleich Null.
Ohne die damaligen Verhältnisse zu kennen, macht man den Menschen des Dritten Reiches den Vorwurf, geschwiegen und damit sich mitschuldig gemacht zu haben. Warum schweigen die Bürger heute und lassen Entwicklungen zu, die nicht zu akzeptieren sind, obwohl ein Bürgerprotest heute keine Gefährdung für Leib und Leben mit sich bringt?
Wir wollen uns nicht dem Vorwurf aussetzen, geschwiegen zu haben.

Deswegen unser Internet-Auftritt.

Wir werden in unseren Kommentaren unsere Meinung darlegen und kein Blatt vor den Mund nehmen.
Wir werden keine Wunder bewirken und wären froh, wenn unsere Beiträge zum Nachdenken anregen würden.
Helfen Sie mit, Neues zu erfinden, Fehlentwicklungen zu benennen und Alternativen aufzuzeigen.

Wir freuen uns auf Ihre Rückäußerungen.
Fritz und Hanne Stauch.

Zum Thema Stadtmuseum...mal wieder in Erinnerung g

Herrn Oberbürgermeister
Kurt Pirmann
Rathaus
66482 Zweibrücken


Herzogstr. 8 -Stadtmuseum

sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

über die Presse habe ich erfahren, dass der Übungsraum der Stadtkapelle von der Alten Feuerwache in die ehemalige Hauptschule Nord verlegt wurde.

Unsere Stadtbücherei ist bisher an 2 Standorten untergebracht: Die Jugendbücherei befindet sich seit vielen Jahren in der Hauptschule Nord...während die eigentliche Stadtbücherei in der Herzogstrasse untergebracht ist.
Meines Erachtens könnte ein Spareffekt dadurch erzielt werden, wenn beide Abteilungen der Büchereien zusammengelegt werden könnten. Das wäre auch eine wesentliche Vereinfachung für ausleihenden Eltern mit Kindern. Ich glaube, dass damit auch die Akzeptanz der Nutzung angehoben werden wird.

Die freiwerdende Fläche in der Herzogstrasse 8 könnte einer weiteren Nutzung für das Stadtmuseum zugute kommen. Dazu gibt es verschiedene Vorstellungen, die die Museumslandschaft bereichern könnte...was eine steigende Besucherzahl
mit sich bringen wird.

Über die Unterbringung des für Zweibrücken ausserordentlich wichtigen Druckmuseums ebenfalls im Stadtmuseum habe ich verschiedene Vorschläge gemacht.

Ich bin jederzeit bereit, zu den vorgeschlagenen Plänen weitere Ausführungen zu machen.

Mit freundlichen Grüssen

Fritz Stauch

 

justiz zu 200 jahren olg zweibrücken

mal wieder ein erfolgloser Versuch, auf die Gefährdung der Demokratie hinzuweisen...erfolglos deshalb, weil bis heute keinerlei Rückantwort erfolgt ist. liege ich wahrhaftig so daneben?



sehr geehrter herr klein,
sehr geehrter herr altherr,

seit langem drückt mich der schuh und ich getraute mich nicht, es
einzugestehen und es öffentlich zu bekennen:

bei den deutschlandweit grossartigen feiern zum 200 jährigen jubiläum
unseres oberlandesgerichts waren natürlich auch wichtige und
einflussreiche repräsentanten der politik an vorderster front zugegen.
dabei wurde immer wieder die unabhängigkeit der justiz und der richter
herausgestellt, die jegliche gesellschaftlichen und politischen
einflussnahmen zurückweisen. müsste das nicht so zu verstehen sein, dass
die justiz die gesetze als oberste richtschnur ihres handelns sieht und
staatliche eingriffe konsequent zurückweist? respekt vor mutigen
richtern, die sich z.b. in ägypten oder in der türkei gegen die
machthaber und deren eigennützigen gelüsten zur wehr setzen und u.u. mit
harten strafen rechnen müssen. wie war das 1933? und wie ist das heute?
da entlässt kurzerhand ein zufalls- bundesjustizminister den
generalbundesanwalt...nur weil dieser ein gutachten in auftrag geben
wollte, das beweismittel hätte erbringen können, die herrn maas u. u.
gestört hätten. m. e. eine unmögliche und ungesetzliche anordnung. ich
habe jedoch den sturm der justiz vermisst..schliesslich war man doch
zusammengekommen, um sich selbt zu feiern. wir können als zweibrücker
stolz darauf sein, dass unser generalstaatsanwalt hund deutliche worte
zu diesem peinlichen vorfall des herrn maas gefunden hat. wer von den
grossen herren der justiz, die aus ganz deutschland angereist waren, hat
sich sonst noch zu wort gemeldet? der willkürakt blieb weitgehend
unkommentiert. sind wir bereits in der sprachlosigkeit angekommen?

mit freundlichen grüssen.

fritz stauch.

 

200 jahre olg zweibrücken

redaktion
pfälzer merkur

redaktion rheinpfalz
66482 zweibrücken

olg- feierlichkeiten

sehr geehrter herr klein,

sehr geehrter herr altherr,

es war führwahr ein grosses fest...
nachdem die grossen feierlichkeiten und fulminanten lob- und begeisterungsreden verklungen sind...
es wäre meines erachtens wahrhaft an der zeit, das städtische logo mit unserem schloss zu erweitern: wer hat schon ein solches stolzobjekt vorzuzeigen?..dessen bedeutung jetzt weit über zweibrücken hinaus deutlich angesprochen wurde?
deshalb habe ich nochmals herrn oberbürgermeister und frau dr. glück angeschrieben, unser wichtigstes objekt mit in unser logo zu integrieren.
wie das möglich sein kann, habe ich schon vor längerer zeit in einem aufkleber und auf meinem briefkopf dargestellt. beides in der anlage.
können sie mir beipflichten?
es wäre interessant, ihre meinug und die der leser zu erfahren.

mit freundlichen grüssen

fritz stauch.

dieser Artikel fand- ich war bass erstaunt- einen glücklichen hafen: die presse "erbarmte" sich und druckte den Artikel.
was denken sie darüber?
es gab sogar Leserzuschriften...und anrufe...und viele holten sich einen aufkleber. aber die offizielle seite der stadt hat sich in tiefes schweigen gehüllt. keine Reaktion: nie und nimmermehr.

asylanten- flüchtlinge

dieser von mir als Leserbrief gekennzeichnete Artikel wurde zu keiner zeit veröffentlicht. ich hatte zwar leise nochmals rückgefragt, aber eine eindeutige antwort erfolgte nicht.
ich wollte nochmals auf die Gefahr hinweisen, mit einer nicht bequemen Meinung in der rechten ecke plötzlich und evtl. verstohlen zu landen.
ich wollte nochmals daran erinnern, dass solche Probleme nur mit Einsatz des verstandes zu lösen sind.
es ging mir darum, auf die Ursachen hinzuweisen.
da wäre z.b. auch danach zu fragen, ob unsere botschaften die lage in den flüchtlingsländern falsch oder überhaupt nicht eingeschätzt haben...oder ob die Einschätzung nicht erwünscht war oder nicht entgegengenommen wurde.
nun zum fast wichtigsen und schwierigsten; syrien: das wollte man zu dieser zeit noch nicht verstehen und noch heute haperts daran. ich schrieb, dass es ohne den teufel sadatt nicht zur ruhe kommen wird. es sind zwischenzeitlich ganz leise töne zu hören, die ein einlenken einschliessen.
ich kann den Artikel nicht verändern und stelle ihn so der Beurteilung.

redaktionen
pfälzer merkur
rheinpfalz

sehr geehrte redakteure,

asylanten
leserbrief

seit wochen drängt es mich, zu diesem komplexen thema meine meinung zu sagen. ich zögerte immer wieder: wer will schon als feind hilfsbedürftiger menschen hingestellt, oder gar als ewig rechter abgestempelt werden?
nachdem jetzt endlich auch kritiken an der asylantenwelle von unbescholtenen politikern laut werden, scheint die gefahr, missverstanden und in die rechte ecke gedrängt zu werden, nicht mehr ganz so gross zu sein.
probleme sind nur dann zu lösen oder deren lösung anzugehen, wenn statt der so intensiv gepflegten und berechtigten gefühle auch mal der nüchterne verstand eingeschaltet wird.
.theoretisch sind grundsätzlich sind 2 verschiedenartige asylantengruppen zu unterscheiden: kriegsflüchtlinge und wirtschaftsflüchtlinge.
zuerst zu den wirtschaftsflüchtlingen: die in der mehrzahl gutsituierten zahlen den schleuserbanden tausende euro, um die angestammte heimat zu verlassen und sich auf das abenteuer europa einzulassen. sie sind in ihrer heimat keinen direkten gefahren ausgesetzt: sie wollen nur in ein land, wo milch und honig fliesst; es wurde ihnen tag für tag vorgegaukelt, dass z.b. deutschland eine sterbende nation sei, die junge menschen unbedingt brauche, deren wirtschaft händeringend arbeitskräfte einstelle usw. bisher wurde mit keinem wort erwähnt, welche rolle unsere botschaften zur aufklärung beigetragen haben. scheinbar haben sie geschlafen und nicht mitbekommen, was da läuft und die schleuser in den versprechungen weitaus aktiver waren. es hätte von seiten der botschafter unmissverständlich klar gestellt werden müssen, dass über den asylweg absolut keine chance besteht, in deutschland fuss zu fassen. jetzt sind sie aber schon hier: wer glaubt ernsthaft, dass eine einfache abschiebung gelingen wird? sie werden sich im asylrecht schon schlau gemacht haben und einen paragrafen finden, der ein bleiberecht garantiert.
anders die kriegsflüchtlinge, die um ihr leben geflohen sind. ihnen gebührt unsere unterstützung; allerdings mit der einschränkung, dass nach gefahrenbeseitigung mit einer rückkehr gerechnet werden muss. es muss auch eindeutig klargestellt werden, dass asylsuchende aus sicheren herkunftsländern absolut keine garantie haben , anerkannt und aufgenommen zu werden. das muss unmissverständlich so gehandhabt werden.
gerade in bezug syrien darf keine schicksalhafte nichteinmischung erfolgen: haben wir nicht mit irak, afghanistan, ägypten unsere bitteren erfahrungen bezüglich einführung demokratie machen müssen? soll syrien ebenfalls ein dauernd-schlachtfeld werden? sollte man nicht mit dem teufel darüber verhandeln, das fegefeuer evtl. zu löschen oder zumindest zu reduzieren? ich wundere mich, dass sogar von unserer kanzlerin u.u.gespräche mit sadam anvisiert werden. ohne putin und iran und- sadam als urheber- läuft nichts. grossen kummer und u.u.ein nicht zu lösendes problem wird die zuzugswelle der familienangehörigen auslösen. auch hier gilt die augen kritisch offenhalten und gefühle mit verstand im zaum halten.

mit freundlichen grüssen.

fritz stauch.

vorwort nach langer durststrecke.

meine zeit ist leider sehr begrenzt: trotzdem und gerade deswegen will ich mit der zeit gehen und weitere Artikel einstellen..Artikel, die bereits als Leserbriefe der Öffentlichkeit vorgelegen haben, also das glück hatten, in der presse zu erscheinen und auch solche, die stiefmütterlich behandelt wurden, also nach Öffentlichkeit lechzen.

kommentar jubiläum 2010

fast habe ichs vergessen: das war ein besonders guter einfall von mir, der auch heute noch nach Verwirklichung ausschau hält!
sehen sie sich meine 4 tore an auf dem herzogplatz!
das wäre ebenfalls ein knüller!
meine Zeichnungen geben alles wieder: schauen sie mal vorbei!

kommentar hochwasserschutz

heute spielt man wasser am fluss und hat all die hässlichen hochwässer vergessen, die unserer Stadt so sehr geschadet haben.
dieses Thema ist bei mir nicht vergessen und ich werde mit aller macht und Einsatz weiter bohren und mahnen.

ich denke bei diesem Thema an die scheinbar sehr wichtigen und hochgespielten ausgaben für die treppe am achwarzbach und die sog. Fischtreppe: wie hoch die echten kosten dieser massnahmen sein werden, wird man nicht erfahren. ich habe bisher vergeblich nachgefragt, wie die Fischtreppe abgerechnet wurde.
was hätte man bezüglich hochwasserschutz mit diesen unnötig ausgegebenen beträgen an sinnvollen massnahmen herstellen können?

das nächste Hochwasser kommt bestimmt und das wehklagen wird kein ende nehmen!

kommentar querspange

ab und zu findet auch ein blindes huhn einmal ein korn: es war ein schwerer kampf und er hat sich gelohnt: der dümmliche entwurf ist- so Gott will- endgültig begraben.

kommentar verkehrskonzept

etwas hat sich schon getan: ich hatte den ob darum gebeten, die jetzt gebaute strassenbrücke zu John-deere so auszuführen, dass sie später den verkehr zur Autobahn aufnehmen kann.
was daraus geworden ist, weiss ich nicht.

kommentar haushalt 2010

bestimmte Kommentare könnte man beliebig wiederholen und verviefältigen: so auch meine Ausführungen zu diesem haushalt.

kommentar strasse nach bitche

noch heute werden die Verkehrsteilnehmer nach bitche über rimschweiler und althornbach und Hornbach geleitet, obwohl eine gut ausgebaute schnellstrasse dazu weitaus besser geeignet wäre: alle eingaben haben nichts gebracht..die flughafenstrasse existiert für manche immer noch nicht.
und so wird es auch bleiben bis in alle Ewigkeit amen. nur die anlieger der dörfer dauern mich. aber das scheint die verantwortlichen nicht zu kratzen.

kommentar fussgängerzone

das ist ein herzensanliegen von mir: besonders möchte ich die Vordächer empfehlen, die unserer fussgängerzone ein alleinstellungsmerkmal geben würden.
fast alle Geschäfte haben Markisen...warum also keine Vordächer, die in keiner weise den anlieferverkehr oder sonstwie behindern würden..und ein besonderes Flair zaubern würden. übrigens sind die Vordächer im outlet ein fester Bestandteil.

kommentar zum jubiläumsjahr

zu2) ich habe schon x- mal angeregt, in das stadtlogo auch unser schloss aufzunehmen: bis jetzt tut sich nichts. auch zum diesjährigen schloss- bzw olg- jubilälum habe ich meine Vorstellung vorgebracht: Stadt der roben und rosen und rossen: vergeblich!
zu 3)..die begrüssungsschilder fehlen immmer noch...was aber mit dem Jubiläum ja nichts zu tun hat!...oder ist jemand anderer Meinung?
ich will damit dieses kapitel abschliessen.

kommentar kreisel

zu 1) innenstadtkreisel: nicht wie angeregt das stadttypische, sondern die Partnerschaften in einer exklusiv- Ausführung.
zu 2) der globuskreisel hat eine überdimensionale und extrem teure und sterile und nichtssagende technikausführung bekommen: was soll das?
zu 3) der auerbachkreisel hat das typische zw. Pferd bekommen, das eigentlich eher zur Innenstadt gepasst hätte.
zu 4) der turbo- kreisel war gedacht als Erinnerung an die Franzosen, die ursprünglich den flughafen bauten: hier hätte der bitcher gärtner mit unseren Zweibrücker gärtnern eine Einmaligkeit errichten können. vertan!
zu 5) der kanada- kreisel ist noch im Urzustand.
zu6) neu: der kreisel an den outlet: bisher im Rohzustand...von ubz als gestalter vorgesehen.
zu 7) neu: der weitere kreisel an der zufahrt zum abflug hat wahrhaftig eine fliegerische Erinnerung bekommen: ok und dank..wenigstens hier typisch!

allgemeine bemerkungen.

ich habe eben die allgemeinen Bemerkungen zu anfang meiner Homepage nochmals durchgelesen und muss feststellen, dass ich noch voll und ganz dazu stehe.die meisten beiträge sind über 5 jahre alt und voller stolz (oder ist es Einbildung)möchte ich feststellen,dass sie von ihrer Aktualität noch nichts eingebüsst haben.
ich will versuchen, in einem kurzen Kommentar nochmals auf den Inhalt einzugehen.
ich werde auch damit nicht erreichen, dass eine grössere Aufmerksamkeit erzielt wird; denn bisher war keine einzige rückmeldung festzustellen. wie sollte dies jetzt plötzlich anders sein?
Zweibrücken, 21.07.15

Kreisel

Kreisel: Namen und typische Gestaltung
01.12.2009

Verkehrskreisel werden auch in unserer Gegend immer beliebter. Viele Städte und Gemeinden geben diesen Kreiseln ein typisches Gepräge und integrieren sie damit in ihr touristisches Konzept. Die Zweibrücker Kreisel sind bis heute weder stadttypisch noch gärtnerisch gestaltet und alle Versuche sind bisher fehlgeschlagen, dies zu ändern. So durften z.B. hier die originellen Vogelscheuchen aus Verkehrsicherheitsgründen nicht aufgestellt werden : stattdessen griffen die Homburger zu und gaben damit Ihren Kreiseln ein typisch herbstliches Gepräge, was bei den Bürgern sehr gut ankam. Auch eine Namensgebung wurde bisher abgelehnt. Ich rege hiermit an, beides nachzuholen:

1. Der Innenstadtkreisel, den die Besucher aus Nah und Fern umrunden, sollte als „Zweibrücker Innenstadt-Kreisel“ benannt werden und die typischen Logo-Bausteine unserer Stadt präsentieren: Rosen, Pferde, Schloss.
2. Der benachbarte Kreisel am Globus-Baumarkt könnte von den zahlungskräftigen Unternehmen gemeinsam – in Absprache mit dem Bauamt – gestaltet werden und demgemäß benannt werden. z.B.„Globus-Kreisel“
3. Der „Auerbacher-Kreisel“ hat sich namensmäßig schon eingeprägt. Er könnte mit der „Frau von Auerbach, ihrem Gesinde und ihrer Umwelt“ gestaltet werden (den Zaun nicht vergessen!)
Die weiteren Kreisel im Flughafenbereich sind Hoheitsgebiete des ZEF. Sie sind ausersehen, die Geschichte unserer Flughafen-Garnisonen in Erinnerung zu rufen.
4. Der Turbokreisel ist Einfahrt in das großflächige Flughafengelände und Startpunkt der L700, die uns direkt mit unserer Nachbarstadt Bitche verbindet. Ich schlage „Frankreich-Kreisel“ vor: waren es doch die französischen Militärs, die nach dem Krieg den Flughafen geplant und gebaut haben. Französische Landschaftsgestalter könnten hier ihre Eigenkreation zum Besten geben, so wie sie diese z.B. in Bitche meisterlich unter Beweis gestellt haben.
5. Der nächstgelegene Kreisel auf der L 700 steht direkt am Eisstadion. Das weckt Erinnerungen an die kanadische Fliegergarnison, die den Eishockeysport und die Eissporthalle nach Zweibrücken brachte und hübsche Zweibrückerinnen nach Kanada in unsere Partnerstadt Barrie entführten. Also dieser „Kanada-Kreisel“ sollte mit dem Totempfahl, Ahornanpflanzungen und einer Eishockeymannschaft (in Kaiserslautern ist es eine Fußballmannschaft) alte Erinnerungen wecken.
6. Dem nächsten Kreisel wurde bereits die ursprünglich im Rosengarten stehende Flugzeuggruppe zugedacht. Dieser „Amerika-Kreisel“ ist auch ein Erinnerungsposten an unsere amerikanische Partnerstadt Yorktown. Vielleicht schaffen wir es - außer einer Erinnerungstafel – auch eine paar originale Festungspfähle der Redoute 9 als Geschenk zu bekommen.
7. Unterhalb des „Frankreich-Kreisels“ und unterhalb des Outlet-Centers wartet ein bisher steriler Kreisel auf eine neue Gestaltung und demgemäß auf einen typischen Namen. Zwei gleichbedeutende Möglichkeiten gibt es: Hier könnte der zahlungskräftige Outlet-Betreiber der ewig finanziell klammen Stadt zuvorkommen, sich werbewirksam in einer individuellen Kreiselgestaltung präsentieren und mit „Outlet-Kreisel“ oder „SOZ-Kreisel“ werben…oder Stadt und Umland sollten sich selbst vermarkten, indem sie die „Zugpferde“ und „Vorzeigeobjekte“ auf dem Kreisel aufbauen und damit den jährlich etwa 2 Millionen Besuchern des Outlet zeigen, dass es auch historische, landschaftliche und städtische Erlebnishorizonte zu entdecken gibt. Sinngemäß wäre die Namensgebung „Fahr-mal-hin-Kreisel“ oder „Land und Leute Kreisel“ angebracht.
8. Beteiligen Sie sich an der „Kreisel-Ideen-Findung“!

 

 

 

Jubiläum 2010

Meine Vorschläge zum Jubiläumsjahr 2010.

Die Verwaltung hat bereits verschiedene Aktivitäten in Gang gesetzt, es bisher aber versäumt,
die Bürger zu informieren und zu integrieren.
Ich habe eigene Vorschläge erarbeitet und sie dem Oberbürgermeister weitergeleitet. Er habe
sie an die zuständigen Stellen übergeben, so seine kurze Rückantwort. Mal sehen!

1. Es muss ein eigenes Kalenderfaltplatt erarbeitet werden mit Daten, Ereignissen, Ort etc.

2. Das Semar`sche Stadtlogo mag zwar künstlerischen Wert besitzen, ich bin jedoch der
Meinung es müsste zu Werbezwecken ein bisschen aufgemotzt werden. Ich vermisse unser
Residenzschloss im Logo. (Vorlagen sind vorhanden).

3. An den Stadteingängen sind Gästebegrüssungsschilder anzubringen mit Hinweis auf das
Stadtjubiläum.

4. An besonders ausgezeichneten Stellen sollen grossformatige (etwa3,00 auf 3,00m) Tafeln
aufgestellt werden, die auf das Jubiläum und unsere historische Bedeutung hinweisen.

5. Alle stadteigenen Elektro- und Versorgungskästen sollen mit typischen zweibrücker
Motiven bemalt werden.

6. Es müssen Sammelbestellungen für den Bezug von Fahnen aufgegeben werden:
Stadtfahnen, bayrische, französische- schwedische- polnische- Fahnen für Beflaggung
allgemein und an öffentlichen Gebäuden.

7. Viele Städte haben stadttypische Figuren aufgestellt: Löwen, Fische, Bären, etc. Es wäre
eine besondere Attraktion, stadttypische Herzöge in Zweibrücken zu präsentieren, die jeder
nach Lust und Laune gestalten könnte.

8. Der von der Stadt auf den Prospekten eingezeichnete Lageplan ist verwirrend und irre-
führend und nicht aussagekräftig. Er sollte schleunigst ersetzt werden. Damit findet kein
Mensch den Weg z.B. vom DOZ in die Innenstadt.

9. Eine besondere Bedeutung für die bayrisch - zweibrücker Verbindung ist - obwohl im
strengen Sinn nicht historisch - der Wittelsbacher Brunnen. Ich habe für die Kennzeichnung
einen besonderen Text entworfen und würde auch die Kosten für die Tafel übernehmen. Eine
Rückäusserung der Verwaltung ist bis heute nicht erfolgt.

10. Auch mein Vorschlag der Kennzeichnung der Mannlichplatzbebauung (Expressionismus)
ist bis heute unbeantwortet.

11. Die Geschichte unserer Stadt sollte am Rathaus angebracht sein. Den Text habe ich der
Verwaltung übergeben und die Kostenübernahme erklärt. Keine Reaktion.

12. Eine besondere Bedeutung beim Jubiläum kommt dem Gestüt zu. Ich reklamiere seit Ur-
zeiten einen Museumsbereich. Die Feierlichkeiten werden gesondert bekanntgegeben.


13. Zum Jubiläumsumzug habe ich individuelle Vorschläge:
Vor dem attraktiven Residenzschloss auf dem Schlossplatz soll der Umzug aufgestellt werden
und beginnen. Gustav-Samuel-Leopold und seine bürgerliche junge Zweitfrau werden die
Einteilungen vornehmen, die Teilnehmer begrüssen und auf den Weg schicken.

14. Das Umzugsende wird – nicht wie bisher in der oberen Hauptstrasse- auf dem grossen
Herzogsplatz stattfinden. Die vier Einfallstrassen sind den Ländern zugeordnet, die geschicht-
lich mit Zweibrücken verbunden sind: Herzogsstrasse = Schweden, Goethestrasse = Polen,
Hauptstrasse = Bayern-Herzogtum Pfalz - Zweibrücken, Schillerstrasse = Frankreich. Der
amtierende Herzog und der OB als Herzog Christian IV. begrüssen und verabschieden die
Teilnehmer.

15. Die historische Fasanerie muss besonders eingebunden werden. Aufstellung von Fahnen-
masten und Beflaggung, gastronomische Vielfalt: Frankreich – Polen – Schweden - Bayern-Pfalz. Noch einen weiteren Wunsch: Die Infotafel bitte umdrehen.

Ich wünsche guten und erfolgreichen Verlauf unseren Jubiläumsveranstaltungen!
Fritz Stauch.

 

 

Aufwertung der Fußgängerzone und der Innenstadt

Aufwertung der Fußgängerzone und der Innenstadt.

Am 10.03. hat im Pfarrheim ein Bürgerforum stattgefunden, mit dem einzigen Tagesordnungspunkt:

Aufwertung der Fußgängerzone

Die Bürgerbeteiligung war minimal und die vorgebrachten Vorschläge von Bürgern und Kommunalpolitikern waren dürftig. Auch die Verwaltung stellte keine konkreten Konzepte vor.
.
A. Situation
Die augenblickliche Lage ist gekennzeichnet durch mehrere Leerstände von Einzelhandelsgeschäften in der Fußgängerzone, auf dem Alexanderplatz, in der Lamm - Fruchtmarkt - und Hauptstraße.
Die zentra1e Einkaufsstätte Kaufhalle verzeichnet einen monatelangen Leerstand.
Die ursprünglich stadtprägende Einkaufstätte „Sinne Eck“ fristet ein jämmerliches Dasein.
Die vorhandenen Einkaufsmärkte außerhalb des Stadtkernes verzeichnen wachsende Umsätze und binden einen großen Teil an verfügbarer Kaufkraft.

Eine groß angelegte Erweiterung des DOZ ist im Entstehen; die Eröffnung wird im Juli anlaufen.
Weitere Verkaufsflächen im Oltschgelände, am Etzelweg, im Gewerbegebiet von Niederauerbach etc. sind in der Planungsphase.
Bereits bei der Genehmigung des DOZ wurden für die Innenstadtentwicklung überörtliche finanzielle Unterstützungen zugesagt. Die Verwaltung hat sich zur wirtschaftlichen Aufwertung der Innenstadt, vor allem der Fußgängerzone, in verschiedenen Absichtserklärungen bekannt; konkrete Schritte sind bisher ausgeblieben.
Die aufgezeigten Punkte machen deutlich, dass eine überaus kritische Situation in der Fußgängerzone eingetreten ist. Eine Aufwertung des Kernbereiches unserer Stadt lässt sich nicht weiter aufschieben.
Es müssen umgehend Maßnahmen eingeleitet werden: Dazu unsere Vorschläge.


B. Direkte Maßnahmen zur Aufwertung der Fußgängerzone.

1. Vor den Geschäften muß der nur teilweise vorhandene Plattenbelag als Laufband durchgängig ausgeführt werden. Das kleine Pflaster wird in diesen Bereichen entnommen und damit schadhafte Stellen im übrigen Pflasterbereich ausgebessert. Das Pflaster bleibt sonst belassen.
2. Es sollte darüber nachgedacht werden, die vorhandenen Kugellampen durch attraktivere Beleuchtungskörper zu ersetzten.
3. Eine Objektbeleuchtung (markante Gebäude, Bäume etc.) in den Abendstunden hebt die Attraktivität der FGZ (Illumination).
4. Durchgängige Begrünung durch einheitliche Blumenkübel vor den Geschäften.(geschmackvolle Standartkübel, z.B. Modell Versailles)
Fassadenbegrünung durch Kletterpflanzen, Blumenschmuck an den Häusern. Hauptthema Rosen.
5. Abgestimmte Farbgestaltung der Gebäude.
6. Attraktivere Schaufenstergestaltung und Beleuchtung.
7. Abgestimmte Werbung, die sich in das Gesamtbild integriert.
8. Großzügige Handhabung der Nutzungsgebühren vor den Geschäften.
9. Vitrinen mit anregenden Auslagen
10. Außergewöhnliche Abenteuer – Kinderspielgeräte
11. Ausgesuchte Möbel für die Außengastronomie. (Keine Plastikmöbel).
12. Attraktivere Verweilzonen (Nischen) zum Ruhen und Plaudern.
13. Belag des Alexandersplatzes im Asphaltbereich ergänzen.
14. Alexandersplatz mit Baumbegrünung im Außenbereich.
15. Arkadenartig gestaltete Vordächer beiderseits der Ladenfronten in der FGZ. (s.D.)
16. Bereitschaft der Geschäftsinhaber und Eigentümer ihr Marketing zu überdenken. (z.B. Herausgabe eines eigenen Faltblattes mit Sonderangeboten der Woche od. des Tages)
17. Verkaufsflächen zusammenführen.

C. Indirekte Maßnahmen für eine Aufwertung der Fußgängerzone.

1. Gezieltes Parkleitsystem für den PKW – Verkehr.
2. Hinweisschilder, Entfernungsangaben und Infotafeln in der Fußgängerzone zu Sehenswürdigkeiten und Parkflächen.
3. Hinweisschilder von den Haltepunkten des öffentlichen Personen – Nahverkehrs, vom Bahnhof und den Parkplätzen und Parkhäusern zu der Fußgängerzone sind anzubringen, bzw. zu ergänzen mit Entfernungs -angaben.

D. Vordächer beiderseits der Ladenfronten

Durch kleinere bauliche Veränderungen sollte eine regengeschützte Durchgangszone erzielt werden.
Verschiedentlich sind stationäre Vordächer bereits vorhanden.
Des Weiteren werden Jalousien gegen Sonneinstrahlung und Regeneinwirkung eingesetzt.
Unsere Vorschläge:
Beiderseits werden durchgehende Vordächer (Ausladung ≈ 2,50m ÷ 3.00m, Durchgangshöhe ≈ 2,50m ÷ 3m) angeordnet. (evt. könnten die vorhandenen Vordächer integriert werden).
Die Vordachkonstruktion kann so ausgeführt, dass die Gebäude nicht beansprucht werden. Die äußeren Säulenabstände könnten, unabhängig von den Gebäudebreiten, mit 3,0 ÷ 5,0m gewählt werden.
Die vor den Fassaden angeordneten Stützenabstände werden auf Türen und Schaufenster abgestimmt. Die äußeren Verbindungen von Stützen – Längsunterzügen können als Gestaltungselemente angeordnet werden..
Die Stützen bzw. die Säulen werden direkt auf der 20cm starken Bodenplatte, die unter der Fußgängerzone ausgeführt wurde, aufgesetzt und verankert. Jede Säule des Außenbereiches kann mit Kletterpflanzen (Kletterhilfe) in Blumenkübeln begrünt werden
An den äußeren Längsunterzügen können Blumenampeln oder Blumenkästen angehängt werden. (Bewässerungssysteme)
Getönte Gläser können besondere Effekte erzielen. (teuerer).

Durch die außen stehenden Stützen mit den Eckversteifungen zu den Außen - und Innenunterzügen und den Blumenkübeln an jeder Seite wird eine intime Arkadenwirkung erzielt. Durch das Überspannen der einmündenden Seitenstraßen ebenfalls mit einer Glas-Stahlkonstruktion (analog in der Saarbrücker Fußgängerzone) ist eine regengeschützte Durchgangszone zu erzielen.
Extra Regenrinnen können entfallen (Entwässerung in die Innenrinne der Straße).
Die überschlägig ermittelten Kosten betragen etwa 200 € pro m2 überdachte Fläche.


E. Weitere Vorschläge zur Belebung der Fußgängerzone

Um die Situation in der Innenstadt und Fußgängerzone voranzubringen bzw. zu verbessern müssen auch unkonventionelle Vorschläge erörtert werden. Durch die angespannte Lage unserer Stadt können wir die Verwirklichung solcher Vorschläge nicht länger hinausschieben. Je früher wir diese wichtigen Themen anpacken desto geringer ist der wirtschaftliche Schaden, der der Stadt und dem Einzelhandel zugefügt wird. Um die Innenstadt und die Fußgängerzone zu retten dürfen keine Vorschläge ausgegrenzt werden. Es muß sofort gehandelt werden.

Mit neuen Vorgaben für die Innenstadt eine Chance für eine Neuentwicklung schaffen.

1. Gebührenfreie, innenstadtnahe Parkplätze.
Diese gebührenfreien kernnahen Parkplätze sind eine wesentliche Forderung
für eine Innenstadtaufwertung.
2. Die Verlegung des ZOB zum Bahnhof sollte angedacht werden. An dieser könnte ein echter Stadtmittelpunkt in der Oberstadt geschaffen werden. Der vorhandene Pavillon wird als Rundpavillon ausgebaut und bildet als Innenstadtcafé eine gastronomische Anlaufstelle ( mit Stadt-Infomaterial). Die innerstädtischen Bushaltestellen können beibehalten werden (evtl. mit Verlegung in die Lamm – bzw. Fruchtmarktstraße.
3. Die Gutenbergstraße könnte wieder für den PKW Verkehr geöffnet, so dass eine ungehinderte Durchfahrt bis Lamm – und Fruchtmarktstraße möglich ist.
4. Alle in der Innenstadt deklarierten Langzeit-Busparkplätze werden aufgehoben und als PKW Parkplätze ausgewiesenen. Langzeit-Busparkplätze werden im Bahnhofsbereich und an der Festwiese vorgehalten.

Anbei Vorschlagsskizze zu den durchgehenden Vordächern aus Glas.

 

 

 

 

 

 

 

Herzogtum

600 Jahre Herzogtum Zweibrücken.

Der Herzogplatz ist eine grosse Bühne für die Darstellung unserer Geschichte:
1.Szene.
Kaiser Barbarossa und sein Halbbruder Konrad von Staufen mit dem Wappen des Pfälzer Löwen geben dem Bayernherzog Ludwig I. mit dem Wappen der weiss-blauen Rauten
die Pfalzgrafschaft bei Rhein zum Lehen.(1156). Grosse Ansammlung stolzer Ritter. Jubelrufe. Mittelalterliche Musik. Tanz
2.Szene.
König Rupprecht übergibt 1410 seinen 4Söhnen ihr Erbe. Sohn Stephan erhält die Pfalz
und gründet das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Er heiratet die hübsche und vermögende
Anna von Veldenz. Feierlicher Einzug in ihrer Residenzstadt Zweibrücken. Hochzeitsmarsch.
3.Szene.
Herzog Alexander kehrt wohlbehalten von einer Pilgerreise in das Heilige Land nach Zweibrücken zurück. Er löst sei Gelöbnis ein und legt den Grundstein zur Alexanderkirche.
(1500).Baumeister ist Philipp von Gemünd. Sohn Wolfgang verlegt die Lateinschule von
Hornbach nach Zweibrücken und führt den neuen Glauben ein. Viele geistliche Würdenträger und Gelehrte. Carmina Burana. Ein Freudenfest für Jung und Alt.
4.Szene
Kriegswirren des 30jährigen Krieges. Die Kaiserlichen unter Gallas zerstören die Stadt.
Kurze Zeit später ziehen die Franzosen unter dem Befehl des Sonnenkönigs ein und
zerstören die Alexanderskirche. Die Friedensschlüsse von 1648 beenden den 30jährigen
und 1697 den Reunionskrieg. Die Bürger feiern die Friedensschlüsse mit Tanz und Gesang.
5.Szene.
Herzog Johann von Pfalz-Zweibrücken hat 3 Söhne. Der Drittgeborene Johann Casimir
heiratet die Halbschwester von König Gustav Adolf von Schweden, Katharina von Wasa.
Ihr Sohn besteigt als Karl X. den schwedischen Thron. Diese schwedisch-wittelsbachsche
Linie endet mit dem Tod von Karl XII. Die schwedischen Könige sind gleichzeitig Herzöge
von Pfalz-Zweibrücken und schaffen Wohlstand in der Herzogstadt. (1712 Karlskirche).
Durch eine sparsame Haushaltführung der schwedischen Verwalter ist der Stadtsäckel
gefüllt. Geselligkeit und Frohsinn nach den vielen Kriegsjahren.
6.Szene.
Dem von August dem Starken vertriebene Polenkönig Stanislaus Lesczynski wird von
Karl XII in Zweibrücken Asyl gewährt. Er zapft den Geldhahn der sparsamen schwedischen
Verwalter an und beginnt eine rege Bautätigkeit. In der Fasanerie sind seine Tätigkeiten
festgehalten. Seine Tochter Maria heiratet König Ludwig XV. von Frankreich. Turbulentes
Leben in der Herzogsstadt endet mit dem Tod seines Gönners. Die Zweibrücker atmen auf.
7.Szene.
Gustav Samuel Leopold aus der wittelsbach-schwedischen Dynastie kehrt als neuer Herzog
nach Zweibrücken zurück. Seine beiden Ehen bleiben ohne Erben. Mit seinem schwedischen Baumeister Sundahl baut er 1720 unser Residenzschloss. Es entstehen Luiesenthal und Edelhaus. Jubel, Trubel, Heiterkeit!
8.Szene.
Höhepunkt barocken Lebens ist die Regierungszeit Christian IV. Er heiratet die bürgerliche
Schauspielerin Camasse. Seine Söhne befehlen das Royal Deux Pont.1775 Gestütsgründung. Gemäldegalerie, Theater, Schlösschen Forbach. Barocke Musik. Soldaten des Royal Deux Pont.

9. Szene.
Herzog Karl II. August verlegt den Regierungssitz nach Homburg, baut das Schloss Karlsberg, bleibt ohne Erben. 1793 zerstören die französischen Revolutionstruppen Schloss
und Herzogtum. Marseillaise, Sanscullottes. Das Schloss brennt. Heilloses Durcheinander.
Die Franzosen besetzen die Pfalz. Die Gemälde werden nach München gebracht.
10.Szene.
Kaiser Napoleon auf dem zweibrücker Paradepferd Fayaume zieht in Zweibrücken ein.
Freiheitsbaum vor dem Schloss. Pfalz als französisches Departement. Der zweibrücker
Herzog Maximilian wird als Max I Joseph erster bayrischer König. (von Napoleons Gnaden)
11.Szene.
Die Pfalz als 8.bayrischer Rheinkreis. 1832 Gründung des Pressvereins in Zweibrücken.
1832 Hambacher Schloss. 1849 Frankfurter Paulskirche. Protestmärsche gegen das konservative Bayern. Tumulte. Lola Montez.
12.Szene.
Die bayrische Prinzessin Hildegard eröffnet 1914 den Rosengarten. Deutsche Rosenausstellung. Grosses gesellschaftliches Ereignis. Tanzveranstaltungen.
13.Szene.
Zerstörung der Residenzstadt am 14. März 1945, 6 Tage vor dem Einmarsch der
Amerikaner. 80%Zerstörung von Schloss Karlskirche Alexanderskirche, Heilig-Kreuz.
Bombenalarm-Sirenengeheul-Bombenexplosionen-Flugzeuglärm.
14.Szene.
Nachkriegszeit-Hungerzeit-Aufbauzeit.
Unsere zerstörten Stolzobjekte (s. oben) werden nach und nach wieder aufgebaut.
Vor dem Hintergrundbild der weitgehend zerstörten Stadt sitzen die mageren Trümmer
Frauen und stapeln die gesäuberten Backsteine. Durch die Trümmerstrassen flanieren die
Soldaten der Besatzer: Amerikaner, Kanadier, Franzosen: unsere Uniformsammler werden
originale Typen nachempfinden. Später werden auch wieder deutsche Soldaten unsere
Kasernen füllen. Alle Garnisonen hinterlassen bleibende Erinnerungen(Flugplatz-
Eisstadion - Totempfahl etc.)
15.Szene.
Die neue Stadt präsentiert sich fortschrittlich und fremdenfreundlich. Eine quirlige Fuss-
gängerzone ist voller Besucher, die Geschäfte erfüllen alle Ansprüche, die Autobahn
bringt viele Gäste und Kunden, das Outlet ist zum Anziehungspunkt geworden, der Flug-
hafen wird international. Wir feiern ein Freudenfest: das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken
wurde vor 600 Jahren gegründet. Unsere Freunde mit ihren Trachten, Fahnen, Wappen
und Kapellen marschieren mit uns in unserem grossen Festumzug Wir begrüssen unsere
Freunde aus Boulogne, Yorktown, Barrie, Göteborg, Lechnow, Bitche etc, nicht zu
vergessen die Abordnungen der ehemaligen Besitztümer unseres Herzogtums.

Die beiliegende Kopie zeigt den „Schauplatz“ des schauspielerischen Geschehens auf dem
ideal geeigneten Herzogplatz zwischen dem linken Verwaltungsgebäude und dem Land-
gericht. Die Herzogsstrasse wird durch eine Stoffwand oder dergleichen abgeschlossen.
Die Zuschauertribühnen sind auf der Gegenseite.
Das Spiel kann beginnen!

 

Viele Wege führen nach Rom

Viele Wege führen nach Rom (auch nach Bitche?)

Ich behaupte: Falsch !

Die Zweibrücker Hinweisschilder nach Bitche sind irreführend, belasten die Umwelt, die
Anwohner, den Geldbeutel und sind Zeitverschwender.

Ich behaupte: Nur die L700 ist die einzige sinnvolle Strasse nach Bitche.

An zwei Beispielen will ich das aufzeigen:

1.Sie kommen z.B. vom Hilgardcenter oder vom Rosengarten oder vom Kreuzberg (FH),
stehen vor der Ampel in der Saarlandstrasse (Kreuzung Landauerstrasse) :
Falscher Richtungspfeil : Bitche rechts.
(s. Plan ……)
Damit werden Sie durch die verkehrsüberlastete Innenstadt geleitet, durch den Vorort Ixheim,
durch Rimschweiler, Althornbach und Hornbach und kommen dann erst auf die französische
Schnellstrasse nach Bitche.
Sinnvolle Änderung :Richtungspfeil geradeaus
(s. Plan -------)
Sie fahren geradeaus über die Umgehungsstrasse direkt zum Flugplatz und zur L700.
2.Sie kommen z.B. vom Globus Baumarkt oder Möbel Martin oder von Einöd-Ernstweiler
und fahren in den Bubenhauser Kreisel :
Falscher Hinweis im Kreisel
(s. Plan …….)
Damit werden Sie über die stark verkehrsbelasteten Stadtteile Ixheim und Rimschweiler, über
Althornbach und Hornbach auf die französische Schnellstrasse nach Bitche geleitet.
Der Richtungspfeil im Kreisel muss unbedingt geändert werden!
(s. Plan +++++)
Damit werden Sie direkt auf die Autobahn Richtung geleitet und fahren auf die L700
Ich fordere:
Sofortige Änderung der Richtungshinweise, um die negativen Auswirkungen der bisherigen
Regelung endgültig zu beseitigen. Leider wird dieser Missstand schon seit Jahren angeprangert, ohne dass sich die Verantwortlichen bewegen: Ein übles Beispiel schlechter Demokratie!

 

zum städtischen Haushalt 2010

Haushalt 2010

Bei der nächsten Landtagswahl soll Ministerpräsident Beck in die Wüste geschickt werden.
Was mich beunruhigt: Eine dazu gestartete Wählerumfrage gibt der weitgehend unbekannten Gegenkandidatin bereits heute die gleiche Stimmenzahl wie Kurt Beck. Haben die altgedienten Politiker nicht mehr das Vertrauen der Bürger? Und erhoffen sie sich von „Neulingen“ eine Politikänderung? Auch die Zweibrücker sind bei der letzten OB Wahl diesem Trend gefolgt und haben einen Nichtpolitiker zum OB gewählt. Was hat’s gebracht?

OB Reichling hat in der letzten Stadtratsitzung für 2010 das höchste Jahresdefizit aller Zeiten verkündet und damit eine Gesamtschuldenstand von über 80 Millionen Euro angesagt.
Die Stadtratsfraktionen haben dies zwar gerügt aber selbst keine ernsthaften Einsparvorschläge beantragt… im Gegenteil: eine Ausweitung des Defizits durch weitere Forderungen verursacht. Nur ein OB kann mit dem Stadtrat gemeinsam eine kosteneinsparende Reform im städtischen Personal-und Verwaltungsgefüge durchführen. Ein echter Einsparhaushalt wurde nicht ernsthaft diskutiert. Es wurden auch Einsparmöglichkeiten durch Kooperationen mit Nachbarn nicht wahrgenommen.
Was sich aber als besonderes Ärgernis herausstellt: Der Bürger bekommt den städtischen Haushalt erst zu Gesicht, wenn er durch die Fraktionen abgesegnet wurde und somit nichts mehr zu verändern ist. Alle meine Versuche, den Haushalt im Vorfeld den Bürgern und der Presse vorzustellen, mit der Bitte und der Aufforderung eigene Vorstellungen einzubringen, sind gescheitert. Der Haushalt und die Beratungen sind bei uns Geheimsache. Man will unter sich bleiben, eine echte Zweibrücker Spezialität. Dabei sind übergreifend weltweit Bestrebungen im Gange, den Bürger in das politische Geschehen einzubinden.
In Trier, z.B. wurde der „Bürgerhaushalt“ von Seiten der Bürger mit 400 Eingaben versehen, die in die Beratungen und Beschlussfassungen eingeflossen sind. Ich fordere auch für Zweibrücken einen solchen Bürgerhaushalt einzuführen, weil er eines der „erfolgreichsten Instrumente der Bürgerbeteiligung in den Kommunen darstellt“ und zum „Abbau der Politikverdrossenheit“ beiträgt. Warum soll in Zweibrücken nicht möglich sein, was seit Jahren in Trier, Köln, Hamburg etc. erfolgreich für Bürger und Verwaltung praktiziert wird?

Man spricht zwar vollmundig von Demokratie und der Einbindung der Bürger aber die Bürgermeinung ist nicht gefragt. Die Parlamentarier haben eine pauschale Angst, neue Vorstellungen in althergebrachte und längst verstaubte Systeme übernehmen zu müssen.
Ein Bürgerhaushalt würde das Bewusstsein und die Verantwortung für unser Gemeinwesen stärken und neue Wege aufzeigen.
Die wachsende Verschuldung und das jährliche Rekorddefizit müssten eigentlich ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Ein Sparhaushalt kann eben nicht alle Begehrlichkeiten und Wohltaten befriedigen; aber er allein schafft die Voraussetzung den Schuldenberg abzutragen. Wer hat auch schon jemals darüber nachgedacht dass dies endlich einmal beginnen muß?
Der jährliche Schrei nach überörtlicher Hilfe ist nur noch eine retorische Pflichtübung, an der auch die Verfasser längst nicht mehr glauben.
Soll diese Erblast den nachkommenden Generationen aufgebürdet werden? „Nach uns die Sintflut“ darf nicht die Devise einer Haushaltsführung sein. Deshalb den Ernst der Lage begreifen und wach werden.

Zweibrücken 22.12.09
Fritz Stauch
Haushalt 2010

Neues Verkehrskonzept

Neues Verkehrskonzept

Meine ersten Versuche eines schlüssigen Verkehrskonzeptes zur Entlastung von Einöd, Ernstweiler und Zweibrückens Innenstadt datieren von 1999..liegen also 10 Jahre auf Eis..
Obwohl die Städte Zweibrücken und Homburg informiert wurden. Eine Rückäußerung fand nicht statt.
Erläuterungen in Stichworten:

a. zur Entlastung der Ernstweiler-Homburger-Straße wird die neue Talstraße a gebaut.
als Verlängerung der bestehenden Wilkstraße. Dazu muß an der Kläranlage die Brücke E über den Schwarzbach gebaut werden, ohne dass die Bundesbahngleise verlegt werden. Die Straße mündet in die Webenheimer – Straße K und endlich in die B 423 I , die den ganzen Verkehr aus dem Bliestal und der A 8 – Abfahrt – Einöd aufnimmt.
Die Neunmorgenstraße in Einöd wird niveaugleich über die Ernstweilerstraße und mit einer Brücke H über die Bahngleise zum Punkt F geführt.
b. zur Entlastung der Zweibrücker Innenstadt und benachbarter Wohnstraßen wird eine Kreuzbergstraße gebaut, die am neuen Kreisel B beginnt und in C die Amerikastraße erreicht.

Dringlichkeiten:
Vordringlich ist die Straßenverbindung a , die ohne größeren technischen , finanziellen und Genehmigungs - Aufwand hergestellt werden kann.


FDP wählen und drei Kreuze für Hanne und Fritz Stauch

 

Qerspange

Querspange

Die sogenannte Querspange, die als wahres Wunder alle Probleme von Einöd, Ernstweiler und Märktebesucher beseitigen soll:

Ich habe in vielen Schreiben, sowohl an die Städte Zweibrücken und Homburg, als auch an die Ortsgemeinde Einöd, als auch an die Fraktionen des Zweibrücker Stadtrates diese Planung als höchst fragwürdig kritisiert:
„technisch idiotischer Unsinn, immenser nicht zu rechtfertigender Kostenaufwand, keine entsprechende Verkehrsentlastung“.
Leider war meinen Eingaben nur eine bescheidener kurzfristiger Erfolg beschieden.
In Wahlkampfzeiten taugt vermutlich jede Dummheit, um die Bürger hinters Licht zu führen.
Ich erläutere den aus der Presse entnommenen Plan von 2002:
links: Einfahrt Paletten Götz vom unteren Hornbachstaden
Mitte: Großbrücke über Hornbach – Schwarzbach – Bahngleise (wo etwa 5,80 m lichte
Brückenhöhe nötig ist).
rechts: über ehemals Oltsch-Gelände mit Kreiselanschluss an die Homburgerstraße.

Das sture Festhalten an dieser Fehlplanung ist nicht zu rechtfertigen…vor allem, weil Alternativen in planerischer und finanzieller Hinsicht weitaus günstiger sind.
Wann wird dieser Schwachsinn endlich beerdigt?
Unten stehender Plan war am 11.01.02 abgedruckt, d.h. daß seit Planherstellung bereits
10 Jahre vergangen sein dürften.
Ich vertraue auf den gesunden Menschenverstand, dass in den nächsten Jahrzehnten der Plan weiter in den Schubladen verstaubt… wenn nicht publicity – geile Politiker ihn zu Wahlkampfzwecken wieder hervorkramen, um ihn den Wählern als Wahlgeschenk zu präsentieren.
Deshalb FDP wählen und Hanne und Fritz Stauch mit 3 Kreuzchen versehen.

 

Stadtlogo

Alle guten Dinge sind drei!

 

Rosenmuseum

Aufbau eines Rosenmuseums

 

EBZ sucht dringend Gartenbauingenieur

Hanne Stauch, FDP-Stadtratsfraktion, Schlehenweg 4, 66482 Zweibrücken,Tel: 06332/3278,Fax:75129


In der Stadtratssitzung vom 25.03.09 hat Herr Düker angemahnt, dass der Stadtratsbeschluss „Überführung eines städtischen Gartenbauingenieurs“ in die EBZ immer noch nicht vollzogen wurde.
Der Oberbürgermeister informierte, dass ein solcher Beschluß gegen den Willen des Betroffenen nicht vollzogen werden könne.
Die Grünpflege unserer Stadt wurde durch Stadtratsbeschluß vom städtischen Gartenamt an den Eigenbetrieb EBZ übertragen.
Diese neue Aufgabe wird seitdem von der EBZ wahrgenommen, ohne dass den umfangreichen und vielfältigen Aufgaben entsprechende Fachkräfte zur Verfügung stehen. Die angefallenen Kosten werden der Stadt in Rechnung gestellt und von dieser beglichen.
Die Stadt hat die Grünpflege als Pauschalauftrag an die EBZ übertragen und damit keinen Einfluss auf die Preisgestaltung der EBZ. Vergleichsangebote konkurrierender Gartenbaubetriebe werden nicht eingeholt. Inwieweit die EBZ ihrerseits Pflegeaufträge an freie Unternehmen weitergibt und wie deren Preisgestaltung an die Stadt weitergegeben wird, ist nicht bekannt. Die wenig fachmännische Arbeitsweise der EBZ ist daran erkennbar, dass z.B. de vielen Rosenpflanzungen mit reichlichem Rindenmulch bedacht werden.

Die EBZ sucht händeringend einen Gartenbauingenieur für die Beratung und Abwicklung der vielfältigen Pflegemaßnahmen. Um die Personalkosten nicht um einen weiteren Gartenbauingenieur zu erhöhen, wurde dieser Wechsel beschlossen.
Für mich ist es unverständlich, dass drei diplomierte junge, hoffnungsvolle Gartenbauingenieure sich hinter ihren Schreibtischen im Gartenbauamt verschanzen und keiner bereit ist sich dieser interessanten und viele Möglichkeiten bietenden Aufgabe zu stellen. Für einen jungen dynamischen Gartenbauingenieur müsste es eine echte Herausforderung sein bei der EBZ gestalterisch tätig zu werden um aus unserer Stadt ein Schmuckkästchen zu machen. Eine kreative Grünpflege und Grünplanung ist das Aushängeschild einer Stadt und wird touristische Akzente setzten.

Hanne Stauch

Welche Bedeutung haben die Rosen für Zweibrücken

Wenn ein Kavalier seiner Angebeteten eine Rose überreicht, weiß die Dame diese besondere Gabe zu schätzen. Die Rose steht hier als Symbol für Verehrung und ist besonderer Ausdruck von Liebe und Zuneigung. Wenn Hildegard Knef in überschäumender Lebensfreude singt: „Für mich solls rote Rosen regnen“ ist dieser Wunsch verbunden, dass damit gleichzeitig die kleinen Wunder geschehen.
Gibt es eine liebenwertere Geste für eine besondere Leistung, wenn der Geehrte dafür einen großen Rosentrauß überreicht bekommt? Wurden nicht auch die Helden im antiken Griechenland nach einer mutigen Rede im Senat mit einem Rosenkranz geehrt? Wie sehr berührte Rainer Maria Rilke das Herz der Bettlerin, als er in Paris bei seinem alltäglichen Spaziergang in Begleitung einer schönen Komtess, statt des üblichen Almosens eine Rose überreichte?
Der kleine Ort bei Paris „L’Aile les Roses“ empfängt seine Gäste mit einem Duft von Rosen, der aus allen Geschäften dringt, bevor man den eigentlichen Mittelpunkt, den Rosengarten erreicht. Der Duft von Rosenschockolade, von Plätzchen, von Rosenparfüm und edle Porzellane mit Rosenmotiven und vieles mehr, versetzt die Kunden in einen Kaufrausch. Der ganze Ort lebt von den Rosen.
Für das Land Bulgarien sind die Rosen der größte Wirtschaftfaktor. Das Land profitiert von der kostbaren Rosenölgewinnung in besonderem Maße.

Wenn eine Stadt wie Baden –Baden, in der sich die Schönen und die Reichen ein Stelldichein geben, ihren besonderen Ruf mit dem Flair der Rosen aufwertet, unterstreicht dies eindeutig die Anziehungskraft der Rose.

In der Werbung nimmt die Rose in der Beliebtheitsskala eine der vordersten Plätze ein. Sie steht für Luxus und Schönheit. Sie wird eingesetzt, um Wohlbefinden und außergewöhnliches Ambiente zu vermitteln.
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Wenn eine Stadt wie Zweibrücken einen Rosengarten mit etwa 60.000 Rosen und einen Wildrosengarten mit rund 1000 Rosen besitzt und ebenso viele Rosen im Stadtgebiet verstreut stehen, dann kann sie voller Stolz das Prädikat „Rosenstadt „ als Aushängeschild tragen und kann mit seinen „rosigen“ Pfunden wuchern. Auch hier steht die Rose als Markenzeichen für Wohlbefinden und besonderem Ambiente, auch wenn das von vielen Einheimischen nicht so wahrgenommen wird. Es hatte schon gute Gründe, als die Mitglieder des Bundes Deutscher Baumschulen(BDB) unserer Stadt die Auszeichnung „Vorbildliche Stadt“ verliehen haben: Die Rosen als Straßenbegleitgrün, damals noch unter Gartenmeister Zanzinger begeisterten die Fachleute unendlich.


Mittelpunkt der Barockgärten unserer Herzöge war ein liebliches Rosengärtchen. Auch unter Herzog Christian IV war in den Gartenanlagen, die Gartenmeister Petri schuf, das Rosengärtchen der Mittelpunkt und Anziehungspunkt der liebreizenden Damenwelt.

Haben die Zweibrücker Rosenfreunde die 1910 bis 1914 den Rosengarten mit viel Idealismus geschaffen haben, geahnt, dass die Stadt nach 90 Jahren noch immer von diesem Kleinod Rosengarten zehren wird? Sie hatten mit viel Liebe diesen Garten über Kriegs - und Nachkriegswirren , über Währungsverfall und Wirtschaftskrise und über den zweiten Weltkrieg hinübergerettet.
Der Rosengarten ist heute noch Anziehungspunkt für etwa 80.000 Besucher pro Jahr aus der ganzen Welt. Er ist nicht nur ein Rosengarten unter vielen. Durch seine besonders geprägte Gartengestaltung zeigt er heute noch die typischen Merkmale der 50iger Jahre, die in der ganzen Welt in der Gartenkunst nicht mehr zu finden ist.

Wie glücklich dürfen wir uns schätzen, dass wir heute noch dieses kleine Rückzugsgebiet bewahrt haben, die der Herzog damals liebevoll „Insul“ nannte“ und auf die er sich gerne zur Erholung von seinen Amtsgeschäften zurück zog.
Bewahren wir dieses Kleinod. Für uns Zweibrücker werden die Rosen auch weiterhin eine unverzichtbare Herzensangelegenheit bleiben.

Hanne Stauch

 

Anfrage Stadtratsitzung 26.03.9

Hanne Stauch, FDP-Stadtratsfraktion, Schlehenweg 4,66482 Zweibrücken, Tel: 06332/3278



Herrn
Oberbürgermeister
Dr. Helmut Reichling
Rathaus
66482 Zweibrücken
26.03.2009

Betreff: Meine mündliche Anfrage Stadtratsitzung 25.03.09

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die vorgelegte gelungene Friedhofsbroschüre hat mich zu meiner mündlichen Anfrage von gestern angeregt, die ich jetzt auch schriftlich formulieren möchte.
Seit vielen Jahren kämpfe ich, um den Erhalt der alten Grabdenkmäler und stelle immer wieder den Antrag den historischen Friedhof als Gesamtensemble unter Denkmalschutz zu stellen. Das Gelände dieses alten Friedhofes wurde von der Freifrau von Erden unserer Stadt geschenkt. Die Grabtafel dieser ehrenvollen Mitbürgerin liegt schon viele Jahre achtlos an eine Mauerangelehnt, statt dieser ehrenvollen Geberin einen würdigen Platz zuzuweisen.
Diese Grabmäler sind Zeugen unserer Stadtgeschichte und stellen eine zeitgenössische Friedhofskultur dar, deren Einmaligkeit immer mehr verloren geht. Es war die große Blütezeit unserer Stadt, als durch die Industriealisierung des 19.J. der Wohlstand in unsere Bürgerhäuser zog. Dies spiegelte sich in der Baukultur unserer Stadt, als auch auf unseren Friedhöfen wieder. (s. Rot-Heck-Schwinn usw.)
Durch die fortschreitende Versiegelung der Grabstättten verändert sich das Bild der Friedhöfe immer mehr. Die neuen Friedhofe präsentieren sich in einer uniformierten Einheitsdiktatur, der sich die Bürger freiwillig unterordnen. Schwarze Grabsteine und versiegelnde Abdeck-Platten, prägen nüchtern und steril die zeitgemäße Friedhofskultur.
Umso wichtiger ist es baulich interessant gestaltete Grabdenkmäler zu erhalten und unter Schutz zu stellen.

Alte Grabstelen sowie die Gitter um die alten Grabstellen werden immer mehr abgeräumt und lt. Herr Wunderberg irgendwo gelagert. Bei einer personellen Veränderung weiß niemand mehr, wo diese lagern bzw. deren Zugehörigkeit.

Meine Fragen:

Ist es möglich, dass in einer Maßnahme der Job-Börse die Gitter gestrichen und wieder an Ort und Stelle versetzt werden, auch wenn die finanziellen Mittel zur Ergänzung fehlender Teile nicht aufgebracht werden können. Nur damit sie nicht verloren gehen?

Ist durch die immer weiter voranschreitende Versiegelung ganzer Gräberfelder ( vor allem auf dem Waldfriedhof ) eine natürlicher Verwesungsprozess bzw. eine Rückführung in unseren Natur- Kreislauf gewährleistet?
In den Städten wehren wir uns gegen die Versiegelung von Flächen und bitten die Bürger, um es zu verhindern, verstärkt zur Kasse und auf den Friedhöfen lassen wir es zu?

Mit freundlichen Grüßen
Hanne Stauch

Hochwasserschutz für Zweibrücken

Dipl. Ing. Fritz Stauch, Schlehenweg 4, 66482 Zweibrücken, Tel: 06332/3278; Fax: 75129

Hochwasser
Ist die Erinnerung an Hochwasserkatastrophen bei den Hornbachern ausgeprägter als bei den Zweibrückern? Dem muß wohl so sein! Denn die Hornbacher schaffen schon über 30 Jahre an Schutzkonzepten und haben ihre endgültige Lösung im September 2007 öffentlich präsentiert. Ihr „isoliertes“ Hochwasserschutzkonzept sieht vor, alle den Hochwasserabfluß behindernden Elemente in ihrem Stadtgebiet zu beseitigen.
Werden durch den schnelleren Abfluß des Hochwassers die Unterlieger von Hornbach bis zur Stadt Zweibrücken dadurch nicht noch mehr und schneller in Mitleidenschaft gezogen?

Staunend und schweigend akzeptieren auch die offiziellen Vertreter von Zweibrücken diese Hornbacher Hochwasser-Variante. Mir ist deshalb der Kragen geplatzt: Hochwasserschutz, nach dem Floriansprinzip! Das kann und darf nicht sein! Die Ausarbeitung flächenmäßig eng begrenzter Hochwasserkonzepte ist ein Irrweg.
Die letzten Zweibrücker Hochwässer wurden von Hornbach und Bickenalb produziert. Unsere Verwaltung hat bis heute keine Initiative für einen wirksamen Hochwasserschutz ergriffen?

Deswegen hat die FDP-Fraktion auf meine Anregung am 10.12.07 im Stadtrat ein echtes übergreifendes Hochwasserschutzkonzept für die gesamte Region beantragt. Aber bis heute hat sich nichts getan. Abwarten und Tee trinken….bis das nächste Hochwasser kommt, unsere Stadt überschwemmt und die Betroffenen Wasser und Schlamm aus ihren Kellern mühsam entfernen dürfen.
Frage: Wer bezahlt den Schaden?

Fritz Stauch
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